Somit ist wieder ein Jahr ins Land gezogen und ich feiere heute meinen Geburtstag. Hätte mir jemand vor einigen Monaten noch gesagt, dass ich meinen Geburtstag sonntags damit verbringen in der Firma mit Kollegen abzuhängen um DVD’s zu kucken und dann gemeinsam Ramen essen zu gehn, ich hätte ihn wohl als verrückten Kauderwelsch sprechenden Irren bezeichnet. Doch die Hände der Zeit verändern viel, und so kommt es, dass dies wirklich mein heutiger Plan ist. (Spricht auch für die äußerst angenehme Athmosphäre, die die Firma umgibt.)
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für die vielen Geburtstagsgrüße bedanken, die mich über diverse Medien erreicht haben. Diese verdrängen ein wenig das Gefühl der Einsamkeit, das einem ereilt, wenn man sich an diesem “Stichtag” aus der jahrelangen Tradition gerissen fühlt.
Noch eine kleine Anmerkung: Anscheinend hat Telering durch meinen Umsteig auf Wertkarte die Möglichkeit zum Roaming deaktiviert. Ich werde versuchen, diesen Fehler kommende Woche zu beheben. Sollte sich jemand wundern, warum ich auf die Grüße nicht antworte, liegt das außnahmsweise nicht an meiner Ignoranz. Die dänische Nummer funktioniert jedoch einwandfrei. (Piri oder Philipp können in dieser Hinsicht gerne Auskunft geben.)
Liebe Grüße und nochmals vielen Dank,
ein gealterter aber um keinen Deut klügerer Christian
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Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten sich in Kopenhagen fortzubewegen. Sei es öffentlich mit dem gut ausgebauten Schnellbahn- oder Metronetz, mit der Vielzahl an Buslinien die die Stadt wie Fäden eines Spinnennetzes durchziehen, mit dem Taxi, welches jedoch gerne am Portemonnait saugt, wie das junge Fohlen an der Zitze seiner Mutter, per pedes oder, wie wohl die beliebteste Variante, mit dem Fahrrad.
Durch die äußerst flache Lage der Stadt fällt einem das Radfahren leicht. Die Stadt unterstützt diese Leichtigkeit noch zusätzlich, indem sie großzügig breite und überall vorhandene Radwege angelegt hat, die Platz für viele Cykler bietet. Dieses Angebot wird rege genutzt. Im Vergleich zu Wien, an dem ich bei Sonnentagen oft mit zwei bis maximal drei anderen Radulenten an einer Ampel wartete, verzeichne ich in Kopenhagen oft Gruppen bis zu zwanzig Leuten, die auf das Startsignal in grün warten. Bei dieser Quantität an Verkehrsteilnehmern, erinnert es schon fast ein wenig an das Fahren eines Autos auf der Südautobahn Freitag Abends: Fahren auf zwei Spuren, Regelmäßiges Überholen (Schulterblick nicht vergessen), Stop & Go an Auffahrten,…
Des anderen Tags, als es in den Morgenstunden recht regnete (ein heftiges Nieseln, von den sprichwörtlichen Schusterbuben waren wir noch etwas entfernt), musste ich aufgrund mangelnden Bargeldes und leerer Klipperkort auf den Bus verzichten und mein Cykler satteln. (Metamorphorisch, denn mein Sattel ist bereits mit einer Sicherheitsschraube verbunden und muss nicht mehr so wie früher, zwecks Diebstahlschutzes, abgenommen werden.) In der Annahme, dass an diesem Tage wohl die Gruppen an den Ampeln kleiner bis nicht vorhanden wären, lag ich weit gefehlt. Das selbe Bild wie bei Sonnentagen, selbst Regengewand war nur vereinzelt zu bewundern. Die langbeinigen Mädchen, die in dieser Stadt in Trauben gedeihen, bevorzugten auch bei Regenwetter ihre Miniröcke mit darunterliegender Dreiviertelleggins.
Zum Schluss noch eine Tabelle, die die Reisezeit von meiner Beheimatung zum Arbeitsplatz abhängig vom gewählten Verkehrsmittel repräsentiert:
per pedes: 70 min
per Metro / Bahn: 35 min
per Bus: 30 min
per Cykler: 20 min
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Und so begab es sich, dass ich die letzte Woche mit Philipp, meinem Besucher aus österreichischen Gefielden und Ole, meinem Arbeitskollegen, beschloss, dem Kinogenuss zu fröhnen. Mit Spannung erwartete ich das Unerwartete, nämlich die Dimensionen des Imperial Biografens, seines Zeichens “Nordens größtes Kino”. Das Unerwartete daran, das Kino besaß nur einen Saal… Nun denn, dennoch die 90 Kronen für die günstigste Kategorie gelöhnt (5. Reihe, mittig), und ab zur Snackbar. Zu meiner freudigen Überraschung werden die Popcorn dort noch frisch zubereitet anstatt aus billigen Säcken alt und gammlig umgefüllt zu werden. Aufgetankt, und schon wurde es Zeit für den Film, dessen Titel “Batman – The Dark Knight” lautete. Zur eventuellen Verwunderung einiger Leser möchte ich erklärend anfügen, dass aufgrund der nicht vorhandenen Synchronisation die Filme gleichzeitig mit dem UK Release laufen und somit wartezeiten wie im deutschsprachigen Raum verfallen. Den einzigen Kinosaal betretend, staunend, stand ich doch nicht nur im größten Kinosaal Nordens, sondern auch meiner eigenen bescheidenen Existenz. Zum Filme ansich möchte ich nichts verraten, da der eine oder andere ihn unverdorben genießen möchte, dennoch gilt meine uneingeschränkte Empfehlung für Freunde von Handlungsfilmen. Zuletzt auch noch eine interessante Eigenschaft des dänischen Völkens, dass mir bis jetzt fremd war…hier wird bei besonders amüsanten Stellen nicht nur gelacht, sondern auch, wie zum Ende des Filmes, lautstark applaudiert. Somit endet auch dieser Schwank und verbleibe bis zum nächsten Mal mit den besten Grüßen aus der Anderswelt.
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Es ist wieder soweit, die Abendstunden meines letzten Urlaubstages mit einem Espresso genießend melde ich mich wieder zurück. Voll der Hoffnung, dass ihr mich nicht allzusehr vermisst habt, gibt es jetzt wieder mehr oder minder gehaltvolle Updates aus dem flachen Norden. Mit dabei ist nun auch mein Mobilar, unter Anderem auch meine treue Begleiterin durch gute und schlechte Zeiten, sozusagen mein Sidekick, meine Nespressomaschine. Zusätzlich haben sich auch meine Musikanlage, mein Televisionsgerät und eine Matraze eingefunden, die mir in den letzten Tagen das Schlafen auf dem Fußboden erträglich gemacht hat. Obwohl ich die Spedition rügen muss, (wirklich jedes Paket, dass ich nicht mit Fragile gekennzeichnet habe, wurde inklusive Inhalt beschädigt), bin ich froh, dass ich mit der Übersiedelung nun “wirklich” angekommen bin.

aufwärts in den zweiten Stock...
Nachdem der Abend nun fortschreitet, wünsche ich euch allen noch einen guten Start in die Woche und hoffe ihr seid genauso hungrig wie ich, produktiv tätig zu sein! What else?
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Nach Einsprüchen und Gegendarstellungen auf meine vorangehende Klarstellung stelle ich nun erneut folgendes klar:
Hans Dichand ist nicht meine Oma.
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Die Euro 2008 ist passé. Trotzdem sich viele darüber erfreuen, dass es Rosamunde Pilcher Filme anstatt spannender Rasengefechte im österreichischen Hör- und Rundfunk zu sehen gibt, hat sich zum wiederholtem Male eine kleine Gruppe wackerer Athleten aus der buckligen Welt und dem steirischen Bergland zusammengefunden, um dem runden Leder zu fröhnen. Gespielt wurden drei Matches, drei versus drei, bei dreißig Grad im Schatten. Ein Match wurde in alter “Drahfuaßln” (bei manchen auch unter dem Namen Wuzzeln bekannt) Manier entschieden. Das erste Team, deren Zahl an geschossenen Toren die zehn erreicht, darf sich selbst auf die Schultern klopfen. Betty, ich hoffe, deine Nase ist wieder gerade und Bernie, dein Knöchel wird schon wieder. Und vielen Dank für den offiziellen Titel Chancentod, den ich verliehen bekam. Ich habe wirklich hart dafür gearbeitet und für dieses Ziel alles vergeben.
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Spannende Zweikämpfe
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Hechtende Tormänner
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Chancentod bei der Arbeit
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Wo is’ des Balli? Drin’ isses!
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Gehalten oder Schwalbe?
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Fliegen gleich die Fäuste?
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Lochpass vom Feinsten
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Sturmtank Christoph
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Wir haben fertig!
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Hans Dichand ist nicht mein Vater.
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So manch aufmerksamer Leser mag aufgrund meines durchaus verlängerten und ungewöhnlichen Schweigens in Verwunderung fallen. So möge ich diesen beruhigen und besänftigen mit der Versicherung, dass ich nicht auf ihn vergessen habe. Faktum ist, dass resultierend in Folge des starken Armes eines Betriebsurlaubes sämtliche Räder in meiner geliebten Arbeitsschmiede still stehen. Auf dieser Tatsache fußend, habe ich mich ins ländliche Aspang zurückgezogen, um einige Angelegenheiten meiner Auswanderung zu bearbeiten. Bis zu dem Tage an dem ich zurückkehre (und lieber Leser, Sie müssen nicht allzulange darauf warten) werde ich kaum über seltsames und wunderbares aus dem königlichen Dänemarke berichten. Doch, sollte es der Wille meiner Leserschaft sein, so schreibe ich gerne über die Merkwürdigkeiten aus dem berühmten Aspang Markt, welches am Fuße des Wechsels gelegen ist und sogar über ein Automobilmuseum verfügt.
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Seit zwei Wochen behause ich nun meine kleine aber gemütliche Wohnung. Doch eines irritierte mich recht in dieser Zeit. In der Ecke stand neben einigen Wäsche und Reinigungsutensilien ein seltsam geformtes Objekt, dessen Gebrauchszweck ich nicht zuordnen konnte. Seit meiner Entdeckung zerbrach ich mir meinen Kopf darüber, was denn dieses Ding, denn anders mag ich es nicht zu formulieren, ist. Doch heute, als ich wieder meinen Rücken, aufgrund durch die gebückte Arbeitshaltung, der die Positionierung meines Laptops auf dem Couchtisch zugrunde liegt, schmerzen spürte, erkannte ich ultimo, worin diese Gerätschaft ihren einzigen Sinn in sich tragen kann. Sehet selbst, was der Meister hat vollbracht:
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Ein weiteres düsteres lovecraft’sches Geheimnis scheint sich vor mir aufzutürmen. So sah ich einst eine Pforte, die ins Nirgendwo führte. Womöglich handelt es sich dabei um eine von Dämonen beseelte, gottlose Konstruktion, die, von der anderen Seite durchschritten in solch erschaudernde Gebiete wie der versunkenen Stadt R’ley oder dem Grauen erregenden Plateau von Leng führen. Lieber Leser, ich hoffe, kein menschliches Wesen wird jemals versuchen, diese Pforte zu durchschreiten um seine verborgenen Wege am eigenen Leibe zu erspüren. Möge folgende Abbildung als Zeichen der Warnung geseetzt werden.

Die Pforte ins Nichts
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