Nach Einsprüchen und Gegendarstellungen auf meine vorangehende Klarstellung stelle ich nun erneut folgendes klar:
Hans Dichand ist nicht meine Oma.
Nach Einsprüchen und Gegendarstellungen auf meine vorangehende Klarstellung stelle ich nun erneut folgendes klar:
Hans Dichand ist nicht meine Oma.
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Die Euro 2008 ist passé. Trotzdem sich viele darüber erfreuen, dass es Rosamunde Pilcher Filme anstatt spannender Rasengefechte im österreichischen Hör- und Rundfunk zu sehen gibt, hat sich zum wiederholtem Male eine kleine Gruppe wackerer Athleten aus der buckligen Welt und dem steirischen Bergland zusammengefunden, um dem runden Leder zu fröhnen. Gespielt wurden drei Matches, drei versus drei, bei dreißig Grad im Schatten. Ein Match wurde in alter „Drahfuaßln“ (bei manchen auch unter dem Namen Wuzzeln bekannt) Manier entschieden. Das erste Team, deren Zahl an geschossenen Toren die zehn erreicht, darf sich selbst auf die Schultern klopfen. Betty, ich hoffe, deine Nase ist wieder gerade und Bernie, dein Knöchel wird schon wieder. Und vielen Dank für den offiziellen Titel Chancentod, den ich verliehen bekam. Ich habe wirklich hart dafür gearbeitet und für dieses Ziel alles vergeben.
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Hans Dichand ist nicht mein Vater.
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So manch aufmerksamer Leser mag aufgrund meines durchaus verlängerten und ungewöhnlichen Schweigens in Verwunderung fallen. So möge ich diesen beruhigen und besänftigen mit der Versicherung, dass ich nicht auf ihn vergessen habe. Faktum ist, dass resultierend in Folge des starken Armes eines Betriebsurlaubes sämtliche Räder in meiner geliebten Arbeitsschmiede still stehen. Auf dieser Tatsache fußend, habe ich mich ins ländliche Aspang zurückgezogen, um einige Angelegenheiten meiner Auswanderung zu bearbeiten. Bis zu dem Tage an dem ich zurückkehre (und lieber Leser, Sie müssen nicht allzulange darauf warten) werde ich kaum über seltsames und wunderbares aus dem königlichen Dänemarke berichten. Doch, sollte es der Wille meiner Leserschaft sein, so schreibe ich gerne über die Merkwürdigkeiten aus dem berühmten Aspang Markt, welches am Fuße des Wechsels gelegen ist und sogar über ein Automobilmuseum verfügt.
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Seit zwei Wochen behause ich nun meine kleine aber gemütliche Wohnung. Doch eines irritierte mich recht in dieser Zeit. In der Ecke stand neben einigen Wäsche und Reinigungsutensilien ein seltsam geformtes Objekt, dessen Gebrauchszweck ich nicht zuordnen konnte. Seit meiner Entdeckung zerbrach ich mir meinen Kopf darüber, was denn dieses Ding, denn anders mag ich es nicht zu formulieren, ist. Doch heute, als ich wieder meinen Rücken, aufgrund durch die gebückte Arbeitshaltung, der die Positionierung meines Laptops auf dem Couchtisch zugrunde liegt, schmerzen spürte, erkannte ich ultimo, worin diese Gerätschaft ihren einzigen Sinn in sich tragen kann. Sehet selbst, was der Meister hat vollbracht:
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Ein weiteres düsteres lovecraft’sches Geheimnis scheint sich vor mir aufzutürmen. So sah ich einst eine Pforte, die ins Nirgendwo führte. Womöglich handelt es sich dabei um eine von Dämonen beseelte, gottlose Konstruktion, die, von der anderen Seite durchschritten in solch erschaudernde Gebiete wie der versunkenen Stadt R’ley oder dem Grauen erregenden Plateau von Leng führen. Lieber Leser, ich hoffe, kein menschliches Wesen wird jemals versuchen, diese Pforte zu durchschreiten um seine verborgenen Wege am eigenen Leibe zu erspüren. Möge folgende Abbildung als Zeichen der Warnung geseetzt werden.
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Du stinkst mir!
Hochachtungslos,
Christian
Ein altes dänisches Sprichwort, das bereits so alt ist, dass man garnicht weiß wie lange es schon zitiert wird, besagt folgendes: „Wenn du das Wetter nicht magst, dann warte zehn Minuten.“ Das nordisch ozanische Klima hier hat die Angewohnheit, dass es sich relativ schnell ändert. So begibt es sich des öfteren, dass auf herrlichsten Sonnenschein ein Regenguss auf die Erde herabfällt, der nicht nur die Straßen der Stadt, sondern auch sich gewaschen hat, nur, damit der Himmel nach den erwähnten 0.01 Kilominuten so tun kann, als wäre nichts Derartiges geschehen. Durch meinen frischen Zuwandererzustand tritt nun aber der Fall ein, dass der Rhythmus meiner Wenigkeit noch nicht ins Blut gelangt ist. Dies führte zu einigen unangenehmen Zwischenfällen:
1. Bei schönstem morgendlichen Sonnenschein dresse ich mich in T-Shirt und Shorts um meiner Haut etwas von den wärmenden Strahlen zu gönnen. Kaum steige ich aus dem Bus, um die letzten zehn Minuten WEgstrecke an meinen Arbeitsplatz zu Fuß zu überwinden, wird es dunkel, kalt, und die Luftfeuchtigkeit wird in Form von dicker, nassen Tropfen sichtbar. Nachdem ich in der Firma angelangt war, kam naturgemäß die Sonne zum Vorschein.
2. Am Nachhauseweg vom abendlichen Weggang, auf einem Weg von knapp 90 Minuten, begann es doch glatt sechs mal zu Regnen.
3. Sonne und guter Wind; Das beste Wetter um die Wäsche auf dem Balkon zu trocknen. Währenddessen schnell gegenüber in den Supermarkt zu gehen ich gedachte. Nachdem ich zwanzig Minuten später zurückkam, war die Wäsche befeuchteter als nach dem Waschen ansich.
Aber ich knack das Wetter schon noch, und wenn ich dafür einen Regenschirm brauche!
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So löblich das Service in Kopenhagen zu erwähnen ist, doch nimmt es mittlerweile bedrohliche Ausmaße an. Seit dem ich letzte Woche Samstag meinen ersten Brief von der Danske Bank bekommen habe, warten jeden Abend mindestens ein bis zwei Schreiben von eben genannten Geldinstitut hinter meiner Tür. Da ein Großteil davon auf dänisch ist, hab ich auch keine Ahnung, worum es geht. Zuzüglich zu dem Bankspam finden sich auch alle möglichen anderen Briefe von diversen Verwaltungsapparaten auf meinem Küchenboden eine kurzfristige Heimtat. Vorallem habe ich bereits die offizielle CPR Nummer, meine gelbe Sozialversicherungskarte sowie meine Kreditkarte/Dankort erhalten. Auch noch andere wichtige, dringliche Briefe, die ich leider nicht verstehe. On Top des ganzen, um mir einen Anglizismus zu erlauben, nahm ich auch noch einen an einen anscheinend früher hier mietenden Bewohner adressierten Brief entgegen. Auch er ist mit Wichtigkeit gekennzeichnet und auch mit Anleitung, welche Tätigkeit bei Nichtzustellbarkeit zu erledigen ist… Wenn ich doch nur schon des Dänischen mächtig wäre. Somit ereilten mich in der letzten Woche wohl mehr persönliche adressierte Briefe als während meiner Habitation in Wien. Dafür, um mit einem äußerst positiven Eindruck abzuschließen, habe ich bis dato keine werbezweckerfüllenden Postwurfsendungen erhalten. Das Lob ich mir.
P.S. Jetzt spielt es schon wieder dieses dämliche Mariah Carey Video wie gestern. Nicht zum Aushalten!
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Ich bin erschrocken, zu tiefst erregt über folgende Begebenheit, die sich zum Datum des letzten Wochenendes zugetragen hat. Mir fehlen glatt die Worte, wurde doch mein Freund und Arbeitskollege Motta von einem gar anrüchigem Täter finstester Art im Zentrum Kopenhagens, auf offener Straße ausgeraubt, entledigt sämlticher finanzieller Zahlungsmittel. Brutalst entrissen seiner Habseligkeiten! Liebe Leserinnen und Leserinnen (ja, Piri, du kennst diese Ansprachen noch, oder?). Dieser Zustand ist nicht länger tragbar. Genausowenig wie der Fernsehauftritt von Mariah Carey, die gerade auf unmögliche Art meine Erregung durch sinnloses Vorsichhingejaule stört. Liebe Freunde, hier muss hart durchgegriffen werden. Darum verlange ich, dass jede Mariah Carey einem Konzert eines Räubers lauschen muss. Im Notfall auch umgekehrt.
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Habe des heutigen Morgens beim Frühstück mit einem Arbeitskollegen geplaudert, als ich plötzlich feststellen musste, dass er lange, spitze Vampirzähne besitzt. Ein Daywalker? Bin mir jetzt auch garnicht sicher, ob er wirklich etwas vom Buffet gegessen hat. Werde mir zur Sicherheit gleich morgen ein Kruzifix und einen Bund Knoblauch besorgen. Der Leser verzeihe mir die nicht vorhandene Bilddokumentation, aber ich glaube, Vampire kann man nicht ablichten und ich hatte auch nicht den Schneid es zu versuchen.
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